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Bauer Antons PferdeFarm

Als die Pferde gingen und die Trecker kamen fing der Stress an...
Die Ideen und Ziele der PferdeFarm
Einklang von Natur, Tier und Mensch Entwicklung neuer, wirtschaftlicher Arbeitsfelder für Kaltblutpferde Training und Ausbildung der Kaltblutpferde als zuverlässige Partner Erhaltung alter Arbeitsweisen Öffentlichkeitsarbeit Schulungen und Vorführungen Arbeit mit Pferden als soziale Komponente Umwelt- und Landschaftspflege Bearbeitung sensibler Naturbereiche Ausgeglichene Energie- und Rohstoffbilanz Klimaschutz und CO2-Reduktion Regionales Wirtschaften Erhaltung bäuerlichen Wissens aus der Zeit vor der Agrarindustrialisierung
=> Gedanken eines alten Bauern (von Vieh e.V.)
Im Bezug auf Treibstoff-Verbrauch ist das Pferd wohl so ziemlich das Modernste, was momentan „auf dem Markt" ist. Es verbraucht nur nachwachsende Rohstoffe und ist absolut schadstoffrei!
Arbeiten in der Landwirtschaft Die klassische Nutzung der schweren Warmblüter oder der Kaltblüter lag in ihrem Einsatz auf den landwirtschaftlichen Betrieben vor allem als Zugtiere. Jegliche Bodenbearbeitung, vom Pflügen über das Eggen, das Häufeln der Kartoffeln, das Pflanzen und Säen, das Düngen, das Dreschen und Heuen, konnte mit pferdegezogenen Maschinen durchgeführt werden. Wo die Arbeitskraft eines Pferdes nicht ausreichte, wurden Gespanne mit bis zu sechs Pferden eingesetzt. Dies erforderte von dem Gespannführer und den Pferden ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Geschick. Pferde mit guten Charaktereigenschaften wie Arbeitswilligkeit, Gutmütigkeit und „Mitdenken" waren sehr gefragt. Heute werden vor allem auf biologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betrieben vereinzelt wieder bestimmte Arbeiten mit dem Pferd verrichtet. Auf einigen Betrieben wird sogar gänzlich auf den Traktor verzichtet. Der Schritt hin zum Pferd bedeutet auch in der Landwirtschaft nicht einen Schritt zurück, sondern mittels der umfangreichen, vor allem in Amerika neu entwickelten Technik für das Arbeiten mit dem Pferd, ein Schritt zu neuen Möglichkeiten langfristig wirtschaftlich und ökologisch Nahrung zu erzeugen.
Living-horse-power: Einsparung von Diesel durch die Pferdearbeit Eine an der Universität Hohenheim erstellte Diplomarbeit beschreibt einen Vergleich von Traktor- und Zugpferdeeinsatz in der Landwirtschaft auf der Basis des Verbrauchs bzw. der Einsparung von Rohöl bezogen auf einen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche.. Danach lassen sich rund 2123 Liter Rohöl pro eingesetztem mittelschwerem Arbeitspferd einsparen, auf der Grundlage des bereits in den 50er Jahren als Richtwert dienenden Leistungsvermögens von 8,25 Hektar bearbeiteten Fläche pro Pferd, bei einer Futterfläche von 0,72 ha. Bei schweren Zugpferden läßt sich der Wert aufgrund des höheren Leistungsvermögens noch um den Faktor 1,2 erhöhen. In dieser Berechnung ist der Düngerwert des Pferdemistes als Einsparung von Kunstdünger mit 150 Litern Öl enthalten. Zusätzlich spart ein Pferd 185 Liter Rohöl in Form indirekter Energie ein, das heißt in diesem Zusammenhang Energie, die zum Bau von Traktoren benötigt würde. Der Vergleich beruht zudem auf der Leistungsfähigkeit von Pferdemaschinen auf dem technischen Stand der 50er Jahre. Zieht man die Reproduktionsleistung der Tiere in Form von Fohlen und die Tatsache, daß ihre Ernährung zum großen Teil auf landwirtschaftlich uninteressanten Flächen (Landschaftspflege) sichergestellt werden kann, verbessert sich die o.g. Rechnung nochmal zusätzlich zugunsten des Arbeitseinsatzes von Pferden.
Mähmaschine McCormick, Schnittbreite ca. 1,00m

Ausmahd von Pferdeweiden

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